Nach dem Zerfall Jugoslawiens gründeten Mazedonierinnen und Mazedonier in der Schweiz Vereine, um ihre nationalen, kulturellen und gesellschaftlichen Interessen zu pflegen. So entstand auch im Kanton Zug am 24. Mai 1996 der Verein Sveti Kiril i Metodij, zunächst als mazedonischer Sportverein.
Mit der Zeit wuchs das Bedürfnis, die Aktivitäten über den Sport hinaus auszuweiten. Im Jahr 2000 erfolgte daher die Umwandlung in einen kulturell ausgerichteten Verein, der offiziell im Kanton Zug registriert wurde. Seither ist Sveti Kiril i Metodij ein aktiver Bestandteil der mazedonischen Gemeinschaft in der Schweiz.
Heute wird der Verein vor allem von engagierten jungen Secondos geführt. Ihr Ziel ist es, die mazedonische Kultur, Sprache und Wurzeln zu bewahren, aktiv zu leben und an die nächste Generation weiterzugeben. Der Verein versteht sich als Brücke zwischen Herkunft und Zukunft und fördert Gemeinschaft, Integration, gegenseitigen Respekt sowie den kulturellen Austausch innerhalb der Schweizer Gesellschaft.